Wie entsteht Rosé?

Im heutigen Video sehe ich die Welt rosarot.

Es soll Menschen geben, die Rosé als Wein nicht so richtig ernst nehmen. Völlig zu Unrecht! Ein guter Rosé ist nämlich gar nicht so einfach zu keltern. Er verlangt dem Winzer viel Fingerspitzengefühl ab. Rosé entsteht aus roten Trauben. In ihren Beerenhäuten enthalten sie die Pigmente, die es braucht, um dem Wein Farbe zu verleihen. Darum vergärt man auch Rotwein mit den Schalen: damit diese kräftig auf den Most abfärben können. Beim Rosé hingegen wünscht sich der Winzer eine zartrosa Färbung und dennoch viel Aroma. Das heisst, er muss den Most genau zum richtigen Zeitpunkt von den Traubenschalen abziehen. «Saignée» nennt man das in der Fachsprache, auf Deutsch Aderlass. Ich persönlich bin ein grosser Fan von gut gemachten Rosés. Ich mag sie leicht und beerenduftig oder rund und konzentriert, im Sommer auf der Terrasse, aber auch im Winter zu Gemüsegerichten an fleischlosen Tagen. Darum hat es mir Spass gemacht, bei der Weinkellerei Rahm in Hallau während der Herstellung in den Tank zu schauen.
Wie das aussieht, sehen Sie im Video.

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