Gut in Form: Der Sommerschnitt

Auch Reben kriegen regelmässig einen Haarschnitt. Und nicht nur, weil's gut aussieht.

Wissen Sie, was passiert, wenn man Reben nicht beschneidet? Man bekommt einen wunderbar berankten Balkon. Oder eine lauschige Terrasse. Oder einen romantisch verwilderten Garten. Was man so aber nicht bekommt, ist guten Wein. Denn die Rebe ist eine Schlingpflanze, genau wie die Clematis oder das Geissblatt oder die Glyzinie.

Das heisst, wenn man sie nicht beschneidet, wächst sie den ganzen Sommer über munter vor sich hin. Bis zu 15 Meter kann die Rebe in einem Jahr schaffen. Dafür braucht sie natürlich Energie. Und die geht in diesem Fall in die Triebe und Blätter anstatt – genau: in die Trauben. Die können so nur wenig Zucker bilden. Und zuckerarme Trauben ergeben ein dünnes Weinchen. Darum praktiziert der Winzer den Sommerschnitt.

Wie das geht, erkläre ich Ihnen im Video.

 

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