Der Kampf gegen die Reblaus

Wussten Sie, dass fast alle Reben in Europa auf fremden Wurzeln stehen? Das macht sie fit gegen die Reblaus.

Es ist das grösste Märchen, welches erzählt wird, wenn es um Weinbau geht: «Die Reblaus ist ausgestorben.» Von wegen!

Die Reblaus kam Mitte des 19. Jahrhunderts als blinder Passagier mit einer Ladung Stecklinge über den grossen Teich nach Europa. Binnen weniger Jahrzehnte vernichtete sie hier sämtliche Weinberge. Und bis heute ist es ein Leichtes, solch eine Laus in freier Natur aufzuspüren. Dass sie mittlerweile aber nichts mehr ausrichten kann, verdanken wir einer cleveren Methode, erfunden von den Franzosen: dem Pfropfen von Reben auf reblausresistente Wurzeln. Diese Wurzelunterlagen stammen aus Amerika, der Heimat des Schädlings, und anders als an unseren europäischen Reben beisst sich die Reblaus an ihnen die Zähne aus.

Wie aber funktioniert das Pfropfen genau? Das habe ich mir in der Rebschule Meier im Aargau angeschaut.

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