Der richtige Korkenzieher

Schönheit ist nicht alles. Die schmucksten Korkenzieher sind nicht immer die praktischsten.

Vor einigen Jahren war ich mal in Laguiole. Dort werden die schönsten Messer Frankreichs geschmiedet, bis heute traditionell per Hand. Zu erkennen sind Sie an der Biene auf der Klinge. Viele Franzosen älteren Semesters tragen ein solches Messer (meist in der Klappversion) immer bei sich und essen oft nur damit. Was man in Laguiole auch kann: Korkenzieher. Es gibt sie aus verschiedensten Hölzern: Olive, Rosenholz, Nussbaum, Eiche, … Ich habe mir damals einen Zapfenzieher aus Wacholderholz gekauft, der noch lange beim Öffnen der Schatulle einen herrlichen Duft verströmte. Nur benutzen, tja, tu ich ihn selten. Nicht etwa, weil er mir «zu gut» wäre. Sondern weil ich beim Flaschenöffnen zugegeben ein bisschen bequem bin. Zum Degustieren muss ich oft mehr als eine Flasche auf einmal auftun, und da hab ich’s gerne so schnell wie möglich. Der Laguiole ist wunderschön, aber das Öffnen mit ihm ist ein Ritual – ein eher langwieriges. Für den Alltag bevorzuge ich darum ein anderes Modell. Welches das ist und worauf man beim Korkenzieherkauf achten sollte? Das erzähle ich Ihnen im dieswöchigen Video.

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