Drei Dinge, die Sie über Chasselas noch nicht wussten

Die Schweizer Sorte par excellence hält noch ein paar Geheimnisse parat.

Als ich in meinem Video über die Paarung von Käse und Wein sagte, dass ich kein Chasselas-Fan bin, hätte ich nicht gedacht, dass ich so viele Mails mit dem Inhalt «Ich auch nicht!» bekommen würde. Für Sie, liebe Gleichgesinnte, habe ich eine gute Nachricht: Meiner eigenen Aussage zum Trotz (manchmal muss man ein bisschen verallgemeinern) gibt es durchaus Chasselas, die mir schmecken – und Ihnen vielleicht auch. Das sind zum einen gereifte Exemplare, besonders aus Grand-Cru-Lagen wie Dézaley oder Calamin an den Hängen des Genfersees. Sie bringen höchst elegante Gewächse hervor, die fantastisch reifen können.
 
Mit dem Alter nehmen die Weine eine delikat nussige Note an, welche ich sehr liebe. Der zweite Typus, mit dem man mich zur Liebhaberin dieser Traube macht, ist der Chasselas ohne biologischen Säureabbau. Was das bedeutet, erkläre ich Ihnen im Video. Vorab nur so viel: Statt dem typisch milden Geschmack zeigt diese Spielart (nach der man hierzulande etwas suchen muss) eine kräftige Säure, die den Gaumen so richtig blank putzt. Noch mehr Tipps und Fakten zum Chasselas finden Sie im Film!

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