Welcher Wein zum Kochen?

Sparen Sie sich die teuren Weine zum Trinken auf. Welcher es zum Kochen tut, erfahren Sie hier.

Ich hatte mal einen Kollegen, der kam eines Morgens mit einer leeren Flasche eines sehr, sehr feinen Bordeaux Grand Cru ins Büro und erzählte, diesen Wein habe seine Frau am Vorabend ans Gulasch geleert. Auf sein Entsetzen, als er erfuhr, warum das Nachtessen so toll schmeckte, reagierte sie ganz gelassen. «Ich weiss gar nicht, warum Du Dich so aufregst, es ist doch nicht das erste Mal.» Klar, es gibt eine Regel, die sagt: Nehmen Sie den gleichen Wein zum Kochen, den Sie später zum Essen trinken. Ich sage: Um Gottes Willen! Sie wollen doch nicht im Ernst einen 80-Franken-Barolo an den Brasato kippen? Eine gute Leitlinie ist: Wählen Sie einen Wein des gleichen Typs – also aus der gleichen Traubensorte oder dem gleichen Anbaugebiet – und stapeln Sie preislich etwas tiefer, als Sie es zum Essen tun. Denn was tut der Wein beim Kochen? Genau, er verkocht. Und das wäre bei einem Spitzentropfen doch zu schade. Noch mehr Tipps zum Kochen mit Wein gibt’s im dieswöchigen Video. En guete!

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