Rebsortenkunde Pinot Noir

Ein bisschen Theorie sorgt für eine umso genussvollere Praxis. Darum stelle ich Ihnen ab heute in loser Folge die wichtigsten Rebsorten vor. Den Anfang macht der Pinot Noir oder Blauburgunder.

Den Pinot Noir – eine meiner Lieblingstrauben – lege ich Ihnen nicht umsonst so kurz vor Weihnachten ans Herz. Denn falls sie planen, eine Weihnachtsgans ins Rohr zu schieben, suchen Sie nicht weiter nach der richtigen Begleitung: Pinot Noir passt sensationell dazu! Seine Frische und vibrierende Säure bieten dem fettigen Federvieh Paroli (nicht auszudenken, was ein hochprozentiger, marmeladiger Rotwein hier anrichten würde), und er duftet typischerweise nach Kirsche oder auch nach Pflaume – genau die Früchte, die ebenfalls gut zur Gans passen. Auswahl an Weinen gibt’s genug, und zwar nicht nur im Burgund oder in der Neuen Welt: Der Pinot Noir ist die meistangebaute Traube der Schweiz. Es gibt ihn im Wallis, in der Bündner Herrschaft, im Kanton Zürich, im (passend benannten) Schaffhauser Blauburgunderland… Warum nicht mehrere Flaschen aus verschiedenen Regionen öffnen? Am Heiligabend trinkt man ja eh mehr als eine, oder? Fröhliche Weihnachten!

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