Das ideale Glas

Schluss mit den Gläserparks in Schweizer Wohnzimmerschränken! Ein Modell reicht völlig aus und spart dabei Nerven und Geld.

Der Chef einer bekannten Glasmanufaktur hält bei Verkostungen gerne ein wunderschönes geschliffenes Kristallglas mit nach aussen gewölbten Rändern in die Höhe und wettert: «Dieses Glas ist der Tod eines jeden Weins!» Und recht hat er. Denn die Aromen im Wein sind flüchtig, und wenn der Kelch nach oben allzu offen ist, büxen sie ganz schnell aus. Zum Glück gibt es Alternativen.
Allerdings nicht nur eine. Schwer in Mode sind heutzutage Rebsortengläser, also Kelche für ganz bestimmte Weine oder Trauben. Da gibt es ein Glas für Chianti, eines für Chasselas, eines für Tempranillo, für alten Bordeaux, jungen Bordeaux, einfachen Burgunder, teuren Burgunder, Süsswein und so weiter und so fort…
Wenn Sie mich fragen: völlig überflüssig. Gläser in verschiedenen Formen finde ich zwar wunderschön und habe selber diverse Modelle im Haus. Aber brauchen? Nein, brauchen tun Sie das nicht. Ein einziges Glasmodell genügt absolut aus. Und zwar für Rotwein, Weisswein, Rosé, Süsswein und sogar Champagner. Mehr noch: Schöne Exemplare gibt es schon unter zehn Franken pro Stück. Und sie sind kinderleicht zu finden – wenn Sie ein paar einfache Regeln beachten. Die wichtigste haben Ihnen der Glasspezialist und ich oben schon verraten.
Den Rest erzähle ich Ihnen im Video.

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