Dreckiger Pinot?

«Richtig dreckiger Pinot!» beschrieb ein deutscher Blogger-Kollege letzte Woche einen Spätburgunder auf Facebook. Und ein Sommelier suchte einen «mopsigen» Weissen zu einem Rochenflügel.

Für nichts werden Weinprofis öfter verlacht als für ihr Vokabular. Sogar meine neunjährige Nichte rollt schon grinsend die Augen, wenn sie mich über Wein reden hört. Aber hey, irgendwie muss man die Tropfen ja beschreiben! Und «dreckiger Pinot» klingt definitiv anschaulicher als «Pinot Noir mit einer Note von Ethylphenol» (so hiesse das nämlich in der Fachsprache). Oder, was halten Sie von solch blumigen Beschreibungen? Ich bin gespannt!

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